März 2011
Erdkundewettbewerb
Lukas Sbrzesny knapp vorn
Viel Spaß hatten auch dieses Jahr wieder die knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs National Geographic Wissen. ‚Endlich einmal ein Test, der nicht benotet wird und bei dem es nur Sieger gibt. Endlich einmal Fragen, die auch ohne unmittelbare Unterrichtskenntnisse zu beantworten sind und bei denen man den älteren Mitschülern keineswegs unterlegen sein muss.’
Diese oder ähnliche Gedanken gingen den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 und 9 durch den Kopf, als es galt, wie in jedem Jahr am OHG erfolgreich knifflige Fragen aus der Welt der Geographie zu beantworten. Nach der Ermittlung der Klassensieger stieg die Spannung weiter, denn nun ging es darum, mit Fragen höheren Schwierigkeitsgrades den Schulsieger zu küren. Immerhin winken bei erfolgreicher Teilnahme auf Landesebene Preise und die Teilnahme am internationalen Geographiewettbewerb.
Bei diesem Quiz geht es nicht allein um „Stadt-Land-Fluss-Kenntnisse“, hier sind darüber hinaus Allgemeinwissen, Gedächtnis und Assoziationsvermögen gefragt. So kam es auch in diesem Jahr wieder zu erstaunlichen Ergebnissen, denn das Rennen entschied mit Lukas Sbrzesny ein jüngerer Teilnehmer aus der Klasse 7b, der auch komplizierte Fragen, bei denen sicher auch die ein oder andere Lehrkraft schon mal nachschlagen müsste, sehr überzeugend beantworten konnte.
Im April stellt sich Lukas den Fragen auf Landesebene und hofft auch hier auf einen vorderen Platz.
Schüler "schweben" zum Abitur
WAZ Herne, 18.03.2011, Jonas Podlecki |
„Ich hatte keine Angst“, sagte Sonja Hülsmann (19), nachdem sie den Klettergurt abgestreift hatte. „Am Anfang war ich leicht aufgeregt, aber oben angekommen, fühlte ich mich dann ganz entspannt.“ Etwas anders sah es ihre Freundin Nina Grunwald (19): „Es war interessant und beängstigend zugleich. Es kostete mich etwas Überwindung, aber es hat sich gelohnt.“ |
Alle Jahre wieder
Bereits zum zehnten Mal innerhalb einer Dekade räumten Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums in Herne beim alljährlichen landesweiten Projekt „Jugend forscht“ ab. In diesem Jahr belegten Sara Kemerkaya und Marius Ebers (beide 7d) im Bereich Biologie den ersten Platz. Ihr Thema: „Die grüne Farbe der roten Topinambur-Knolle“. Hierbei extrahierten die beiden Schüler im Laufe ihres Projektes den Farbstoff jener Süßkartoffelart und untersuchten seine Eigenschaften bei Färbungen.
Besonders erstaunlich fand Sara Kemerkaya das unterschiedliche Farbverhalten der Substanz: „Der Sud ist immer grün“, so die Preisträgerin, „aber bestreicht man damit beispielsweise weiße Eier, so färben diese sich blau, braune Eier dagegen färben sich grün.“ Für die Teilnahme am Landeswettbewerb in NRW im Mai wollen die beiden Siebtklässler in dieser Richtung weiterforschen und haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: „Wir wollen versuchen eine Formel herausbekommen, mit welcher sich das Färbeverhalten erklären lässt, aber das geht mit den Mitteln hier an der Schule nicht.“
Hilfe ist zumindest in Sicht: So hat die Projektleiterin, Anne-Marie Krone, bereits ein Treffen mit einem Professor an der Uni arrangiert, der vielleicht helfen könnte Licht in das chemische Formel-Dunkel zu bringen. Zudem freut sich die Schule über einen Geldpreis von 1.000 Euro, welcher ihr für den konstanten und überdurchschnittlichen Erfolg bei „Jugend forscht“ obendrein verliehen wurde und somit zukünftige Forschungen in der Biologie erleichtern könnte.

