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50 Jahre Otto-Hahn-Gymnasium Herne!!!

OHG Herne

Otto-Hahn-Gymnasium Herne

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Fahrplanauskunft

 

1. Fremdsprachen


Die traditionelle Sprachenfolge am OHG: Englisch, Latein/Französisch ab Klasse 6, Französisch/ Latein ab Klasse 8, Latein und Französisch neu in der Einführungsphase soll beibehalten werden. Das OHG strebt an, in näherer Zukunft auch Spanisch als neu einsetzende Fremdsprache anzubieten.


Englisch

Das Cambridge-Zertifikat richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, welche bereits über ein gutes bis sehr gutes Niveau der englischen Sprache verfügen. Es wird am OHG in zwei Schwierigkeitsstu-fen angeboten: FCE (B2) und CAE (C1) und bietet den Teilnehmern lehrplanunabhängige Übung und Eva-luation in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Grammatik, Schreiben und Sprechen. Die Zertifika-te sind - im Gegensatz zu TOEFL-Tests – lebenslang gültig und dienen weltweit als Sprachnachweis, ins-besondere bei Universitäten, aber auch bei international agierenden Konzernen.
Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse und ihre Kommunikationsfähigkeit während eines Betriebspraktikums in England zu verbessern.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 und seit dem laufenden Schuljahr auch der Jahrgangsstufe 9 des Otto-Hahn-Gymnasiums nehmen freiwillig an dem bundesweit ausgeschriebenen Sprachwettbewerb „Big Challenge“ teil.


Französisch

Die DELF-Sprachzertifikate motivieren die Schülerinnen und Schüler für das Erlernen der französischen Sprache und verbessern schulische Leistungen, verhelfen zu Chancen bei Studium und Berufsausbildung, weisen praktische Sprachkenntnisse auf dem europäischen Arbeitsmarkt mit einem international anerkann-ten Diplom nach und ermöglichen das Studium an einer französischen Universität.
Die DELF-Prüfungen sind an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GeR) angepasst worden, seit Herbst 2005 gibt es DELF-Prüfungen zu jeder der Niveaustufen des GeR:

A1, A2: allgemeine Sprachverwendung
B1, B2: selbstständige Sprachverwendung

Die DELF-Diplome können unabhängig voneinander abgelegt werden, sodass jede Kandidatin/jeder Kan-didat sich den individuellen Sprachkenntnissen entsprechend direkt zu einer (kostenpflichtigen) Prüfung ih-rer/seiner Wahl anmelden kann. Das Otto-Hahn-Gymnasium bietet seinen Schülern und Schülerinnen an, sich in Arbeitsgemeinschaften auf die DELF-Prüfungen vorzubereiten. Neben der Leitung der Arbeitsge-meinschaften übernehmen die Französisch-Lehrkräfte auch die Koordination der Anmeldungen beim zu-ständigen Institut Français und die notwendige Organisation der Prüfung.
Grundsätzlich richten sich die Arbeitsgemeinschaften an folgende Jahrgangsstufen:

Niveaustufe Jahrgangsstufe
A1 7, 8 und EF (F neu)
A2 8, 9 und Q1 (F neu)
B1 9, EF, Q1 und Q2 (F neu)
B2 ab Q2


Frankreich-Austausch am Otto-Hahn-Gymnasium

Das Austauschprogramm mit Frankreich wurde am Otto-Hahn-Gymnasium Anfang der 80er Jahre begon-nen. Seit 2002 haben wir eine feste Schulpartnerschaft mit dem Lycée Baggio in Lille. Alljährlich nehmen ca. 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 daran teil. Sie nehmen eine(n) französische(n) Gastschüler(in) für eine Woche auf und verbringen einige Wochen später dann ihrerseits eine Woche in der französischen Familie. Von den beteiligten Schülerinnen und Schülern wird immer wieder hervorgeho-ben, dass die Teilnahme am Austauschprogramm eine wertvolle Erfahrung für sie sei. Erstaunt sind sie häufig über all die kleinen „Besonderheiten“ und „Unterschiede“ in der Alltagskultur und im Schulalltag in beiden Ländern, die sie – wenn auch nur für eine Woche – „hautnah“ erleben. Deshalb halten wir auch an der Unterbringung in Familien und an Unterrichtshospitationen fest, die solche Erfahrungen in ganz ande-rer Weise ermöglichen als z.B. eine Klassenfahrt nach Frankreich. In vielen Fällen halten die privat ge-knüpften Kontakte noch eine Zeitlang an. Schon mehrmals kam es zu privaten Besuchen in den dann fol-genden Ferien.


Comenius-Projekt

Die Comenius-Regio-Partnerschaft „Bilingualer Unterricht – Section Européenne“ (BiLiSE) zwischen der Bezirksregierung Arnsberg und dem Conseil Régional de Nord-Pas de Calais dient der Entwicklung, Ver-besserung und Bewertung von Maßnahmen zur Vermittlung moderner Fremdsprachen, der Mehrsprachig-keit und kultureller und interkultureller Bildung in Europa. Das Projekt dient dem Bildungsaustausch und führt zum Kompetenzzuwachs der Lehrkräfte moderner Fremdsprachen und der bilingualen Sachfächer sowie der CertiLingua-Koordinatoren und Koordinatorinnen am Otto-Hahn-Gymnasium. Das Projekt hat ei-ne Dauer von 2 Jahren (01.08.2012-31.07.2014).


CertiLingua

Das europäische Exzellenzlabel zum Abitur für mehrsprachige, europäische und internationale Kompeten-zen.
Die wirtschaftliche Globalisierung und die fortschreitende europäische Integration erfordern überdurch-schnittliche Fremdsprachenkenntnisse und -fähigkeiten. Zu den weiteren Entwicklungen gehört der Wunsch vieler Oberstufenschülerinnen und -schüler, einen Aufenthalt oder sogar ein Studium im Ausland zu absolvieren.
Das OHG will sie bestmöglich unterstützen, ihre Persönlichkeit zu entfalten, indem sie befähigt werden, kompetent und selbstbestimmt mit den Anforderungen sprachlicher und kultureller Vielfalt umzugehen und sich auf die Mobilität im Zusammenhang mit persönlicher Lebensgestaltung, Weiterbildung und Beruf einzustellen.
Das Land NRW hat gemeinsam mit anderen Bundesländern und europäischen Partnern das Exzellenzla-bel CertiLingua entwickelt. Damit werden Schüler ausgezeichnet, die im Laufe der dreijährigen Oberstufe besondere Fremdsprachenkenntnisse, bilinguale Fachkompetenz und interkulturelle Handlungsfähigkeit nachweisen. Den Wunsch nach einem international anerkannten, einheitlichen und transparenten Doku-ment der erbrachten überdurchschnittlichen Schülerleistungen erfüllt das CertiLingua-Zertifikat, das mit dem Abiturzeugnis vergeben wird. Es bescheinigt den Schülerinnen und Schülern Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenzen und erleichtert ihnen dadurch den Zugang zu internationalen Studiengängen und zur internationalen Arbeitswelt.
Um das CertiLingua-Zertifikat zu erwerben, müssen die Schülerinnen und Schüler ab der Einführungspha-se folgende Bereiche abdecken:
Sprachkompetenz: Belegung der Fremdsprachen Englisch und Französisch ab Klasse 6 bis zur Q.2 ein-schließlich; Möglichkeit der Teilnahme an Cambridge- und/ oder DELF-Prüfungen
Bilinguale Fachkompetenz: Teilnahme an einem bilingualen Geschichtsgrundkurs (Geschichte/ Englisch), EF bis zur Q2.2 einschließlich
Europäische/Internationale Handlungskompetenz: Teilnahme an Projekten wie z.B. zum Europatag und/oder Besuche von Institutionen der EU und/oder einen Auslandsaufenthalt (z.B. durch das Berufs-praktikum in der EF) und/oder Nachweis des erworbenen Wissens über Europa.
Das OHG arbeitet aktiv im CertiLingua-Netzwerk mit zur Evaluation und Weiterentwicklung des Exzellenz-labels. Zur Qualitätssicherung des Exzellenzlabels sind die Dokumentation eines Projektes, das Führen ei-nes Sprachportfolios und weitere schriftliche Nachweise durch die Schülerinnen und Schüler vorgesehen.


Bilingualer Geschichtsgrundkurs

Die Teilnahme an dem bilingualen Grundkurs steht allen zukünftigen Schülern der EF offen. Dieser Kurs kann als 4. Abiturfach angewählt werden. Die Arbeitssprache im bilingualen Unterricht ist Englisch, die Klausuren werden in englischer Sprache verfasst. Die Unterrichtsinhalte folgen den Vorgaben des Zentral-abiturs für den bilingualen Geschichtsunterricht. Die erfolgreiche Teilnahme am bilingualen Geschichts-grundkurs wird auf dem Zeugnis dokumentiert.
Der große Vorteil des bilingualen Unterrichts besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, die Fremdsprache Englisch als Arbeitssprache im Geschichtsunterricht zu benutzen. Dadurch wird der unbe-fangene Umgang mit der Fremdsprache gefördert sowie die Fähigkeit, fachliche Sachinhalte in der Fremd-sprache zu verstehen, zu verarbeiten und darzustellen. Durch die Vermittlung tiefergehender Kenntnisse über das Zielsprachenland ermöglicht der bilinguale Unterricht ein intensiveres interkulturelles Lernen als der reguläre Englischunterricht.


Latein

Die Xanten-Fahrt

Seit 2008 findet alljährlich eine eintägige Exkursion der Lateinkurse der Jahrgangsstufe 7 in den archäolo-gischen Park Xanten (APX) statt.
Am Beispiel einer zum Teil rekonstruierten Colonia erfahren die Schülerinnen und Schüler das römische Alltagsleben in den Nordprovinzen mit allen Sinnen, sehen Beispiele für römische Architektur und werden anschaulich und abwechslungsreich über das römische Militärwesen, den Götterkult, Bekleidung, Han-delswege, die gallo-römische Kultur, topografische Besonderheiten, Städteplanung etc. informiert.
Außerdem besteht die Möglichkeit, Workshops zu verschiedenen Themen wie Münzenprägung oder Spiele zu buchen.
Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer bereiten den Besuch dieser genannten Bauwerke und Anlagen in ei-ner Unterrichtseinheit vor.
Die Nachbereitung erfolgt zumeist in Form von „Reiseführer-Artikeln“, die die Schülerinnen und Schüler unmittelbar unter dem Eindruck der Fahrt verfassen. Dabei wählen sie ein oder mehrere Bauwerke oder etwas anderes aus, das sie für bemerkenswert halten, und artikulieren ihre Eindrücke, verbunden mit Sachinformationen und „Insider-Tipps“ für die Schülerinnen und Schüler, die im Folgejahr nach Xanten fahren.


Trier-Fahrt

Im Rahmen des Lateinlehrgangs am OHG findet jährlich in der Jgst. EF eine zweitägige Fahrt nach Trier statt. Die konstitutiven Elemente einer römischen Stadt lassen sich in situ erleben und ermöglichen es den Schülern, eine plastische Vorstellung von der Grundstruktur einer römischen Stadt zu entwickeln. Zugleich können sie anhand der vorhandenen Bauwerke im Kontext der heutigen Stadtstruktur den historischen und kulturellen Entwicklungszusammenhang zwischen römischer Antike und deutscher und europäischer Ge-schichte und Gegenwart unmittelbar nachvollziehen.
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bereiten sich in Gruppen im Vorfeld auf eine jeweilige Se-henswürdigkeit so vor, dass sie an Ort und Stelle ein Referat halten und den anderen Fahrtteilnehmern In-formationen geben können. Die Stadt wird zu Fuß erkundet, so dass die Größenverhältnisse, Entfernungen und die Anordnung der Gebäude Nord-Süd-/Ost-West- Ausrichtung unmittelbar nachvollzogen werden können. Wichtiger Bestandteil des Programms ist der Besuch des Landesmuseums, in dem nicht zuletzt das Modell des Konstantinischen Trier eine wichtige Veranschaulichungs- und Orientierungshilfe darstellt. Schließlich soll sich jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer auf eine selbst gewählte Sehenswürdigkeit intensi-ver einlassen, und zwar dadurch, dass er sie künstlerisch verarbeitet: In der Regel zeichnet oder malt er sie an Ort und Stelle; denkbar ist auch eine Verarbeitung in Textform. So soll idealerweise ein intensiveres sinnliches und seelisches Erlebnis entstehen.
Im letzten Schritt wird die Fahrt nachbereitet, indem - ähnlich wie bei der Xanten-Fahrt - zur Erinnerung persönliche Reiseführer für Trier zusammengestellt werden und eine kleine Ausstellung der angefertigten Kunstwerke und Fotos der Teilnehmer in der Schule aufgebaut wird, so dass auch die übrige Schulge-meinde Anteil an der Fahrt nehmen kann.


Wettbewerbe

Im Schuljahr 2010/2011 hat eine Schülergruppe des OHG erstmalig in der Kategorie Gruppenwettbewerb Sek I am Bundeswettbewerb Fremdsprachen und ein Schüler der Q1 am Wettbewerb Certamen Carolinum teilgenommen. Die Lateinfachschaft strebt an, die Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft für die Teil-nahme an den genannten Wettbewerben zu motivieren.


Spanisch-AG

Seit dem 2. Halbjahr 2009/10 wird an unserer Schule eine Spanisch-AG angeboten. Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe können in unterschiedlichen Gruppen daran teilnehmen. Ziel ist, den Schülerinnen und Schülern die Alltagskommunikation auf Spanisch zu ermöglichen. Mit unterschiedlichen, kommunikationsorientierten Arbeitsweisen sollen die sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schü-ler schrittweise ausgebaut werden. Darüber hinaus wird den Schülerinnen und Schülern ein grammatisches Fundament und Überblickswissen in der Landeskunde Spaniens und Lateinamerikas vermittelt. Der Schwerpunkt liegt jedoch im kommunikativen Bereich. Aufgrund des lediglich ein- bis zweimal wöchentlich stattfindenden Unterrichts werden Übungsaufgaben als (freiwillige) Hausaufgaben gegeben, um somit eine Lernprogression sicherzustellen. Trotz dieser sich dem klassischen Sprachunterricht annähernden Struktur bietet die Spanisch-AG den Schülerinnen und Schülern mehr Freiräume, um auch eigene Wünsche und Ideen mit einzubringen und auf spielerische Art eine weitere Fremdsprache zu erlernen.
Mit der Spanisch-AG wird auch auf die angestrebte Implementation des Faches Spanisch als neu einset-zender Fremdsprache in der Sek II hingearbeitet.

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